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Das Motto des diesjährigen Neujahrsempfangs lautete "Von der Hoffnung ins Handeln- Leidenschaft für das Klima" . Über 500 Gäste strömten in die Fürther Stadthalle zum Empfang der Erzdiözese Bamberg. Heidi Lau war auch dazu eingeladen. Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Ensemble "Patchwork" der Fürther Musikschule unter Leitung von Jan Hembacher mit der Sternpolka und begleitet mit zahlreichen anderen Musikstücken. Die Begrüßung erfolgte vom Erzbischof, Herwig Gössl, der die Hoffnung aussprach, dass das neue Jahr gut und vor allem friedlich verlaufen möge. Zudem befindet sich die Katholische Kirche 2025 im "Heiligen Jahr", das nur alle 12 Jahre stattfindet. Wachsendes Interesse am Klima und die Kritik des amtierenden Papstes Franziskus an der heutigen fehlenden Bereitschaft für einen strukturellen Wandel nahm der Erzbischof zum Anlass, für den heutigen Tag die Moraltheologin Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl, Mitglied des Ethikrates, zu bitten, den Festvortrag zu halten. Die Moraltheologin begann mit der Frage: Welche Institutionen können das Problem Klimawandel lösen? Dazu die Theorie und Praxis der Klimaethik. Sie zeigte eine Stellungnahme von Schülern der FOS Regensburg zum Thema Klimagerechtigkeit, stellte die Leitlinien vor, die der Ethikrat formuliert hat und eine Studie zur "Klimaangst", eine Umfrage unter Jugendlichen im Auftrag der Barmer Krankenkasse. Konkret wurde sie beim Thema; was kann jeder, jede persönlich tun? Sie berichtete, dass sie heute bereits um 6 Uhr aufstand, um mit dem Zug zur Veranstaltung zu fahren und nicht mit dem Auto. Allerdings schränkte sie ein, dass es vermutlich anders gewesen wäre, wenn sie dafür schon um 4 Uhr hätte aufstehen müssen. Ihr Fazit war, dass es eine Frage der Gerechtigkeit sei, die Klimakrise gut zu bewältigen. Und sie sei eine Mammutaufgabe innerhalb unserer Gesellschaft, international und zwischen den Generationen. Es wäre unverantwortlich auf nationale Klimaschutzmaßnahmen nur deshalb zu verzichten, weil die weltweite Umsetzung noch nicht gesichert erscheint. Dazu ging sie auch auf die individuelle Ebenen ein, was jemand konkret in seiner persönlichen Umgebung tun könne um mehr Klimaschutz zu erreichen, sei es bei der Mülltrennung , beim Konsumverhalten oder bei der Mobilität.
Nach den Dankesworten von Erzbischof Gössl, konnte man dann bei Getränken und Häppchen noch interessante Gespräche führen.